Money-Management: So begrenzen Sie das Binäre Optionen Risiko

Das Binäre Optionen Risiko begrenzenDas Trading mit binären Optionen erfordert mehr als nur die Entscheidung, ob das zugrunde liegende Finanzinstrument steigt oder fällt. Vielmehr muss das Trading als eine seriöse Investition betrachtet werden, und zwar mit jeder einzelnen gekauften binären Option, damit der Erfolg langfristig anhält.

Wie kann das Binäre Optionen Risiko verringert werden?

Wer sich ein wenig mit Investitionen beschäftigt hat, wie zum Beispiel dem Handel von Aktien an der Börse, der hat auch erfahren, dass das Risiko beim Handel immer breit gestreut sein sollte. Risiko- und Money-Management sind auch beim Binäre Optionen Handel sehr wichtig. Mit unseren Tipps begrenzen Sie das Binäre Optionen Risiko und erhöhen Ihre Chance, langfristig Gewinne einzufahren.

Risiko-Management = niemals alles auf eine Karte setzen

Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass bei Investitionen das zur Verfügung stehende Kapital nie auf nur eine Karte gesetzt, sondern auf mehrere Aktien aus verschiedenen Branchen verteilt werden sollte. Dieses Vorgehen stellt sicher, das durch den Wertverlust einer Aktie niemals ein Großteil des Eigenkapitals verloren geht. Dieses Vorgehen gehört zu den ältesten Grundregeln bei der Geldanlage und lässt sich von der Börse auf nahezu alle anderen Geldanlagen übertragen – und damit auch auf den Binäre Optionen Handel.

Das Money-Management beim Handel mit Binären Optionen

Da es viele verschiedene Formen von Geldanlagen und Investitionen gibt, die sich in Ihrer Form teils stark unterscheiden, gibt es auch nicht die eine, für alle Anlageformen geltende Regel für das Money-Management. Ex muss genau auf die Erfordernisse der jeweiligen Investition abgestimmt sein, und das gilt selbstverständlich auch für das Trading mit binären Optionen. Allerdings lässt sich das Money-Management aus anderen Formen des Trading, z.B. Forex, CFDs oder Aktienhandel, zumindest in großen Teilen auf den Handel mit binären Optionen übertragen – und somit auch das Binäre Optionen Risiko beim Handel optimieren.

Binär Ninja Tipp: Streuen Sie Investitionen wie im Aktienhandel

Beim klassischen Aktienhandel gilt, das eingesetzte Kapital möglichst breit zu streuen. Das bedeutet, dass die Anlage des Kapitals in verschiedene Aktien erfolgt, und nicht lediglich in die Anteile eines einzelnen Unternehmens investiert wird. Zusätzlich ist es wichtig, in Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zu investieren. Der Hintergrund dieser Vorgehensweise ist relativ leicht zu erkennen. Wird lediglich in ein einzelner Aktienwert gekauft, und der Kurs dieser Aktie bricht ein, z.B. weil das Unternehmen einen großen Verlust verzeichnet, gefährdet dieser Kurseinbruch das gesamte Eigenkapital. Das gleiche kann auch für eine ganze Branche gelten, da es durchaus vorkommen kann, dass diese insgesamt unter Druck gerät und somit auch die Aktienkurse aller Branchenvertreter.

Dies lässt sich problemlos auf den Binäre Optionen Handel übertragen, da hier in der Regel binäre Optionen auf Aktien aus vielen verschiedenen Branchen angeboten werden, die das erforderliche streuen des Risikos ermöglichen.

Positionsgröße am Beispiel Forex

Die Größe der zu öffnenden Positionen spielt im Money-Management eine ganz entscheidende Rolle. Dass die Positionsgröße nicht das komplette Eigenkapital umfassen kann, ergibt sich bereits aus dem Prinzip des gestreuten Risikos. Dies bedeutet aber beispielsweise nicht, dass – wenn insgesamt fünf verschiedene Positionen geöffnet werden – das Kapital vollständig auf diese aufgeteilt werden kann. Das Risiko eines großen Verlusts des Eigenkapitals wäre trotzdem viel zu hoch.

Binär Ninja Tipp: Setzen Sie maximal 2-3% des Eigentkapitals

Jede einzelne Position muss in ihrer Größe und im möglichem maximalen Verlust so bemessen werden, dass der Umfang des Eigenkapitals nicht ernsthaft gefährdet werden kann. Im Devisenhandel hat sich die Regel etabliert, dass nicht mehr als 1% des vorhandenen Kapitals für eine Position eingesetzt und möglicherweise verloren werden darf (tatsächlich werden in der Regel allerdings häufig 2 – 3% verwendet).

Dieses Vorgehen begrenzt zwar anfangs die möglichen Gewinne, stellt aber gleichzeitig sicher, dass auch mehrere aufeinander folgende Verluste nicht zum Verlust des Eigenkapitals führen. Während im Devisenhandel allerdings ein wenig Aufwand betrieben werden muss, um die genauen Werte für den Stop/Loss, und somit den maximalen Verlust einer Position festzulegen, ist dies beim Trading mit binären Optionen deutlich einfacher.

Beim Trading mit binären Optionen besteht der große Vorteil, dass, neben dem möglichen Profit, auch die Höhe des möglichen Verlusts im Moment des Kaufs einer binären Option feststeht. Wird beispielsweise für 100 Euro eine Call-Option auf das Währungspaar EUR/USD mit einer Rendite von 81% gekauft, werden im Erfolgsfall 81 Euro ausbezahlt, und im Verlustfall werden exakt die investierten 100 Euro verloren. Sie sollten also über ein Guthaben von mindestens rund 3500 Euro verfügen, wenn Sie einzelne Trades im Bereich von 100 Euro tätigen wollen.

Money-Management und die Wahl des Brokers

Auch bei der Wahl des Brokers für binäre Optionen muss das Money-Management bereits berücksichtigt werden. Besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf die Mindestgröße einer binären Option legen. Um ein wirksames Money-Management einzuhalten, ist dies die wichtigste Information vor der Eröffnung eines Handelskontos bei einem Broker. Die Mindestgröße muss in der passenden Relation zum verfügbaren Kapital für das Trading mit binären Optionen stehen. Das bedeutet, wenn die 1% (oder 2 – 3%) Regel aus dem Devisenhandel angewendet wird, und es stehen 1.000 Euro für den Handel zur freien Verfügung, dann sollte die Mindestgröße einer Option theoretisch nicht mehr als 10 Euro betragen, maximal 20 – 30 Euro.

Tatsächlich muss sie aber noch geringer sein, weil es zwar wünschenswert ist, dass der Handel mit binären Optionen ab der ersten gekauften Option von Erfolg gekrönt ist, dies aber leider nicht immer der Fall ist. Wird der Handel bei einem Broker begonnen, dessen Mindestgröße exakt den Anforderungen des Eigenkapitals entspricht, und die erste Option verliert, kann das Money-Management bereits nicht mehr eingehalten werden. Dem entsprechend muss beim Eigenkapital ein “Puffer“ berücksichtigt werden, der eventuell am Anfang entstehende Verluste einbezieht.

Das Eigenkapital ist dabei nicht der Betrag, der bei einem Broker einbezahlt wird, sondern der Betrag, der zum Trading mit binären Optionen effektiv zur Verfügung steht. An dieser Stelle sei noch einmal betont, dass für das Trading nur Kapital verwendet werden soll, dessen Verlust im schlimmsten Fall verschmerzt werden kann.

Money-Management Zusammenfassung

In Kürze lässt sich das Money-Management beim Trading mit binären Optionen wie folgt zusammenfassen:

  • Es ist wichtig, das Risiko für das eigene Kapital beim Trading mit binären Optionen ausgewogen zu verteilen, indem beim gleichzeitigen Kauf mehrerer binärer Optionen darauf geachtet wird, dass diese verschiedenen Vermögenswerten zugeordnet werden. Das können durchaus nur Aktien sein, aber nie alle aus der gleichen Branche oder gar aus einem Unternehmen.
  • Beim Kauf der binären Optionen wird nur ein kleiner Prozentsatz des Eigenkapitals verwendet, 1- 3%, um so auch längere Verluststrecken ohne den kompletten Verlust des Kapitals zu überstehen.

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